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Stellungnahme des Verbandes Schweizer Privatradios (VSP)

Der Verband Schweizer Privatradios (VSP) begrüsst den heutigen Entscheid zur No Billag-Initiative und ist erleichtert

Mit ihrem Votum haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zum Ausdruck gebracht, dass sie das Schweizerische Mediensystem schätzen und erhalten wollen. Das gemischte Angebot aus öffentlich-rechtlichen und privaten Medien hat eine breite Akzeptanz gefunden.

 

Die breite Diskussion im Vorfeld und bereits im Nachgang dieser Abstimmung hat klar gezeigt, dass der Entscheid die Voraussetzungen für die Weiterentwicklung des Schweizer Mediensystems geschaffen hat.

 

Der VSP begrüsst es, dass die SRG nun ihre Aussagen und Pläne umsetzt, die sie im Zusammenhang mit dem heutigen Urnengang abgegeben hat. Damit wird ein ausgewogeneres Gleichgewicht zwischen dem öffentlich-rechtlichen und dem privaten Rundfunk möglich. Der VSP wird seine Vorstellungen im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens über die neue SRG-Konzession und bei den Beratungen über das neue Gesetz über elektronische Medien einbringen.

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Stellungnahme zur No Billag-Initiative
Die Stellungnahme können Sie hier auch herunterladen.
20180304_Stellungnahme des VSP zur No Bi
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Medienmitteilung der Schweizer Regionalradios und –fernsehen:

No Billag-Initiative bedeutet das Ende des regionalen Service Public

 

12. Januar 2018 (Bern) Regionalfernsehsender und Regionalradios ausserhalb der grossen Agglomerationen lassen sich im Durchschnitt lediglich zu 50 Prozent aus dem Markt finanzieren. Die Annahme der No Billag-Initiative würde bei einem Grossteil der 34 konzessionierten regionalen Radio- und Fernsehsendern mit Gebührenanteil zum Sendeschluss führen. In einer gemeinsamen Medienkonferenz warnen die privaten Radio- und Fernsehverbände insbesondere vor einem Kahlschlag in der Westschweiz, dem Tessin sowie in den Berg- und Randregionen. Auch in den anderen Regionen der Schweiz wäre bei einem Wegfall der Gebühren ein regionaler Service Public in der heutigen Form nicht annähernd aufrecht zu erhalten.

 

 

Für Rückfragen:

Martin Muerner / Vizepräsident VSP, Verband Schweizer Privatradios: m.muerner@radiobeo.ch

Philippe Zahno / Präsident RRR, Radios Régionales Romandes: philippe.zahno@grpm.ch

 

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Medienmitteilung der Schweizer Regionalradios und –fernsehen
Medienmitteilung aller Verbände NoBilla
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Nein zu No Billag

Der Vorstand des VSP hat an seiner November-Sitzung einstimmig die Nein-Parole zur No Billag Initiative beschlossen. Der VSP Vorstand ist der klaren Meinung, dass eine Annahme dieser Initiative die schweizerische Medienlandschaft schädigt und dass durch den Wegfall des bewährten Gebühren-Splittings die Gebührenradios existenziell bedroht würden. Zudem spricht der Verband sich klar gegen Absatz 3 der Initiative aus, der eine Versteigerung aller Konzessionen verlangt.

 

Bei Fragen:

Jürg Bachmann, Präsident -  juerg.bachmann@privatradios.ch 

Martin Muerner, Vizepräsident -  m.muerner@radiobeo.ch

Medienmitteilung des Verbands Schweizer Privatradios (VSP)

So viele Hörer wie noch nie für Schweizer Privatradios

Im ersten Semester 2017 erreichten die Schweizer Privatradios mit 31,5% den bisher höchsten Marktanteil ihrer Geschichte. Das beweist einmal mehr ihre Bedeutung und Beliebtheit bei Hörerinnen und Hörern in ihrer Region. Zu dieser Position passt die Haltung der meisten Kantone, die sich im Rahmen des Anhörungsverfahrens zur RTVV-Revision für die Verlängerung der Veranstalterkonzessionen bis zur Ausserbetriebnahme von UKW ausgesprochen haben. Die Medienmitteilung steht zum Download bereit: 

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Medienmitteilung: Hörerzahlen 1. Semester 2017
Medienmitteilung VSP_Hoererzahlen 1. Sem
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Publicom-Studie: Die Schweizer Privatradios im Medienumfeld

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Die Schweizer Privatradios im Medienumfeld (Publicom 2016)
Die Schweizer Privatradios im Medienumfe
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Um ihre Leistungen für den Service public régional angemessen darzustellen, haben die im Verband Schweizer Privatradios (VSP) zusammengeschlossenen Radiostationen bei der Publicom eine Studie durchführen lassen. Die Ergebnisse zeigen die starke Position, welche die Schweizer Privatradios bei ihren Hörerinnen und Hörern geniessen.